Allgemeine Geschäftsbedingungen, der Anbieter wird im Folgenden Dienstanbieter genannt.
§
1 Geltung der Bedingungen
1. Der Dienstanbieter erbringt ihre Dienste ausschließlich
auf der Grundlage dieser Geschäftsbedingungen. Sie gelten auch für
alle künftigen Geschäftsbeziehungen, selbst wenn sie nicht nochmals
ausdrücklich vereinbart werden. Spätestens mit der erstmaligen Nutzung
der Dienstanbieter Dienste gelten diese Bedingungen als angenommen. Gegenbestätigungen
des Käufers unter Hinweis auf seine Geschäfts- bzw. Einkaufsbedingungen
wird hiermit widersprochen.
2. Abweichungen von diesen Geschäftsbedingungen sind nur
wirksam, wenn sie der Dienstanbieter schriftlich bestätigt.
3. Die Angestellten des Dienstanbieter sind nicht befugt,
mündliche Nebenabreden zu treffen oder mündliche Zusicherungen zu
geben, die über den Inhalt des jeweiligen Vertrages einschließlich
dieser Geschäftsbedingungen hinausgehen.
4. Der Dienstanbieter ist jederzeit berechtigt, diese Allgemeinen
Geschäftsbedingungen einschließlich aller Anlagen wie Benutzungsbedingungen,
Preis- und Leistungsbeschreibungen mit einer angemessenen Ankündigungsfrist
zu ändern oder zu ergänzen. Widerspricht der Kunde den geänderten
Bedingungen nicht innerhalb von vier Wochen nach Zugang der Änderungsmitteilung,
spätestens jedoch bis zu dem Zeitpunkt, zu dem die Änderungen in Kraft
treten sollen, so werden diese entsprechend der Ankündigung wirksam. Widerspricht
der Kunde fristgemäß, so ist der Dienstanbieter berechtigt, den Vertrag
zu dem Zeitpunkt zu kündigen, an dem die geänderten Bedingungen in
Kraft treten sollen.
§ 2 Zustandekommen des Vertrages
Der Vertrag über die Nutzung von Diensten kommt mit der
Gegenzeichnung eines Kundenantrages durch den Dienstanbieter zustande. Der Dienstanbieter
kann den Vertragsschluß von der Vorlage einer schriftlichen Vollmacht
oder einer Vorauszahlung bzw. der Bürgschaftserklärung einer deutschen
Bank abhängig machen.
§ 3 Kündigung
1. Bei zeitlich unbefristeten Verträgen ist das Vertragsverhältnis
für beide Vertragspartner mit einer Frist von einem Monat zum Monatsende
kündbar.
2. Bei Verträgen mit einer festen Laufzeit ist das Vertragsverhältnis
nur aus wichtigen Grund kündbar.
§ 4 Leistungsumfang
1. Der Umfang der vertraglichen Leistungen ergibt sich aus
der Leistungsbeschreibung des Dienstanbieters sowie aus den hierauf bezugnehmenden
Angaben in der Auftragsbestätigung.
2. Der Dienstanbieter behält sich das Recht vor, die Leistungen
zu erweitern, zu ändern und Verbesserungen vorzunehmen. Der Dienstanbieter
ist ferner berechtigt, die Leistungen zu verringern, in diesem Fall gilt §
7 Abs. 3 entsprechend.
3. Soweit der Dienstanbieter kostenlose Dienste und Leistungen
erbringt, können diese jederzeit und ohne Vorankündigung eingestellt
werden. Ein Minderungs-, Erstattungs- oder Schadenersatzanspruch ergibt sich
daraus nicht.
§ 5 Pflichten und Obliegenheiten des Kunden
1. Der Kunde ist verpflichtet, die Dienste des Dienstanbieters
sachgerecht zu nutzen. Er ist insbesondere verpflichtet,
a. die vereinbarten Entgelte fristgerecht zu zahlen.
Für jeden nicht eingelösten Scheck oder jede nicht eingelöste
bzw. zurückgereichte Lastschrift hat der Kunde dem Dienstanbieter die entstanden
Kosten zu erstatten;
b. dem Dienstanbieter die Installation technischer Einrichtungen
zu ermöglichen, wenn und soweit das für die Nutzung der Dienste
des Dienstanbieters erforderlich ist und Installationen nicht durch den Kunden selbst vorgenommen
werden;
c. dafür zu sorgen, daß die Netz-Infrastruktur
oder Teile davon nicht durch übermäßige Inanspruchnahme überlastet
wird;
d. die Zugriffsmöglichkeiten auf die Dienste des
Dienstanbieters nicht missbräuchlich zu nutzen und rechtswidrige Handlungen zu
unterlassen;
e. die Erfüllung gesetzlicher Vorschriften und
behördlicher Auflagen sicherzustellen sowie für die Erteilung behördlicher
Erlaubnisse Sorge zu tragen, soweit diese gegenwärtig oder künftig
erforderlich sein sollten;
f. anerkannten Grundsätzen der Datensicherheit
Rechnung zu tragen, insbesondere Passworte geheim zu halten bzw. unverzüglich
zu ändern oder Änderungen zu veranlassen, falls die Vermutung besteht,
das nicht berechtigte Dritte davon Kenntnis erlangt haben;
g. Dem Dienstanbieter erkennbare Mängel oder Schäden
unverzüglich anzuzeigen (Störungsmeldung);
h. im Rahmen des Zumutbaren alle Maßnahmen zu
treffen, die eine Feststellung der Mängel oder Schäden und ihrer Ursachen
ermöglichen oder die Beseitigung der Störung im Verantwortungsbereich
des Kunden vorlag;
i. nach Abgabe einer Störungsmeldung die dem
Dienstanbieter durch die Überprüfung ihrer Einrichtungen entstanden
Aufwendungen zu ersetzen, wenn und soweit sich nach der Prüfung herausstellt,
das eine Störung im Verantwortungsbereich des Kunden vorlag;
2. Verstößt der Kunde gegen die in Abs. 1 Lit. (c)
und (d) genannten Pflichten, ist dem Dienstanbieter sofort und in den übrigen
Fällen nach erfolgloser Abmahnung berechtigt, das Vertragsverhältnis
ohne Einhaltung einer Frist zu kündigen.
§ 6 Zahlungsbedingungen
1. Monatliche Entgelte sind, beginnend mit dem Tag der Bereitstellung
des Zugangs für den laufenden Monat zu zahlen. Danach sind diese Entgelte
monatlich zu zahlen und werden mit Zugang der Rechnung fällig.
2. Jährliche Entgelte sind, beginnend mit dem Tag der Bereitstellung
des Zugangs für ein Jahr im Voraus zu zahlen. Danach sind diese Entgelte
jährlich weiter zu zahlen und werden mit Zugang der Rechnung fällig.
3. Sonstige Entgelte, insbesondere nutzungsabhängige Entgelte
(Verkehrsgebühren), sind nach Erbringung der Leistung zu zahlen und sind
innerhalb von 7 Tagen ab Rechnungsdatum fällig.
4. Eine Rechnung gilt auch dann als zugegangen, wenn sie via
Electronic-Mail an die Domain des Kunden zugestellt worden ist. Keine Rechnungen
im Sinne des Abs. 1 sind unverbindliche Kostenübersichten, die als solche
gekennzeichnet sind.
§ 7 Aufrechnungs- und Zurückbehaltungsrecht, Leistungsverzögerungen,
Rückvergütung
1. Gegen Ansprüche des Dienstanbieter kann der Kunde
nur mit unbestrittenen oder rechtskräftig festgestellten Ansprüchen
aufrechnen. Dem Kunden steht die Geltendmachung eines Zurückbehaltungsrechtes
nur wegen Gegenansprüchen aus diesem Vertrag zu.
2. Liefer- und Leistungsverzögerungen aufgrund von Ereignissen,
des Dienstanbieter, die Leistung wesentlich erschweren oder unmöglich machen,
hierzu gehören insbesondere Streik, Aussperrung, behördliche Anordnungen,
der Ausfall von Kommunikationsnetzen und Gateways anderer Betreiber, Störungen
im Bereich der Monopoldienste der Deutschen Bundespost TELEKOM usw., auch wenn
sie bei Lieferanten oder Unterauftragnehmern des Dienstanbieter oder deren
Unterlieferanten, Unterauftragnehmern eintreten - hat der Dienstanbieter auch bei
verbindlich vereinbarten Fristen und Terminen nicht zu vertreten. Sie berechtigen
den Dienstanbieter, die Lieferung bzw. Leistung um die Dauer der Behinderung, zuzüglich
einer angemessenen Anlaufzeit, hinauszuschieben.
3. Dauert eine Behinderung, die erheblich ist, länger
als zwei Wochen, ist der Kunde berechtigt, die monatlichen Entgelte ab dem Zeitpunkt
des Eintritts der Behinderung bis zum nächsten Kündigungstermin entsprechend
zu mindern. Eine erhebliche Behinderung liegt vor, wenn
a. der Kunde nicht mehr auf die Infrastruktur des Dienstanbieter
zugreifen und dadurch die in der Auftragsbestätigung verzeichneten Dienste
nicht mehr nutzen kann,
b. die Nutzung dieser Dienste insgesamt wesentlich
erschwert ist bzw. die Nutzung einzelner der in der Auftragsbestätigung
verzeichneten Dienste unmöglich wird, oder vergleichbare Beschränkungen
vorliegen.
4. Bei Ausfällen von Diensten wegen einer außerhalb
des Verantwortungsbereiches des Dienstanbieters liegenden Störung erfolgt
keine Rückvergütung von Entgelten. Im übrigen werden Ausfallzeiten
nur dann erstattet, wenn der Dienstanbieter oder einer ihrer Erfüllungs- oder
Verrichtungsgehilfen den Fehler verschuldet oder mindestens fahrlässig
verursacht hat und sich der Ausfallzeitraum über mehr als einen Werktag
erstreckt.
§ 8 Zahlungsverzug
1. Bei Zahlungsverzug des Kunden von mehr als zwei Wochen ist
der Dienstanbieter berechtigt, die Leistungserbringung für die Zeit des Verzuges
einzustellen. Der Kunde bleibt in diesem Fall verpflichtet, die monatlichen
Entgelte zu zahlen.
2. Bei Zahlungsverzug ist der Dienstanbieter außerdem berechtigt,
von dem betreffenden Zeitpunkt an Zinsen in Höhe von 4 % über dem
Diskontsatz der Deutschen Bundesbank zu berechnen, es sei denn, dass der Dienstanbieter
eine höhere Zinslast nachweist.
3. Kommt der Kunde
a. für zwei aufeinanderfolgende Monate mit der
Bezahlung der Entgelte bzw. eines nicht unerheblichen Teils der Entgelte oder
b. in einem Zeitraum, der sich über mehr als
zwei Monate erstreckt, mit der Bezahlung der Entgelte in Höhe eines Betrages,
der das monatliche Grundentgelt für zwei Monate erreicht, in Verzug, so
kann der Dienstanbieter das Vertragsverhältnis ohne Einhaltung einer Frist
kündigen.
4. Soweit Teilzahlung vereinbart ist, wird die gesamte Restschuld
sofort zur Zahlung fällig, wenn
a. der Kunde, der nicht als Kaufmann in das Handelsregister
eingetragen ist, mit zwei aufeinander folgenden Raten ganz oder teilweise in
Verzug gerät und der Betrag, mit dessen Zahlung er sich im Verzug befindet,
mindestens 1/10 der geschuldeten Forderung beträgt, oder
b. der Kunde, der als Kaufmann in das Handelsregister
eingetragen ist, mit einer Rate um mehr als zwei Wochen in Verzug gerät,
er seine Zahlungen einstellt oder über sein Vermögen die Eröffnung
eines Konkursverfahrens beantragt ist.
5. Die Geltendmachung weiterer Ansprüche wegen Zahlungsverzuges
bleibt dem Dienstanbieter vorbehalten.
6. Rücklastschriften werden mit 15,00 Euro berechnet.
§
9 Geheimhaltung, Datenschutz AGB Stand Januar
2003 Leistungsbeschreibung
1. Falls nicht ausdrücklich schriftlich etwas anderes
vereinbart ist, gelten die dem Dienstanbieter unterbreiteten Informationen nicht
als vertraulich.
2. Der Vertragspartner wird hiermit gemäß §
33 Abs. 1 des Bundesdatenschutzgesetzes sowie § 4 der Teledienst-Datenschutzverordnung
davon unterrichtet, dass derDienstanbieter seine Daten in maschinenlesbarer
Form und für Aufgaben, die sich aus dem Vertrag ergeben, maschinell verarbeitet.
3. Soweit sich der Dienstanbieter Dritter zur Erbringung der angebotenen
Dienste bedient, ist der Dienstanbieter berechtigt, die Teilnehmerdaten offenzulegen,
wenn dies für die Sicherstellung des Betriebes erforderlich ist.
4. Der Dienstanbieter steht dafür ein, daß alle Personen,
die mit der Abwicklung dieses Vertrages betraut werden,
die einschlägigen datenschutzrechtlichen Vorschriften in ihrer jeweils
gültigen Fassung kennen und beachten. Der Teilnehmer seinerseits ist nicht
berechtigt, sich oder Dritten Daten oder Informationen zu verschaffen.
§ 10 Haftungsbeschränkung
1. Schadenersatzansprüche aus Unmöglichkeit der Leistung,
positiver Forderungsverletzung, Verschulden bei Vertragsschluss und unerlaubter
Handlung sind sowohl gegenüber dem Dienstanbieter wie auch im Verhältnis
zu deren Erfüllungs- und Verrichtungsgehilfen ausgeschlossen, soweit nicht
vorsätzliches oder grob fahrlässiges Handeln vorliegt.
2. Der Dienstanbieter haftet nicht für die über ihre
Dienste übermittelten Informationen und zwar weder für deren Vollständigkeit,
Richtigkeit oder Aktualität, noch dafür, das sie frei von Rechten
Dritter sind oder der Sender rechtswidrig handelt, indem er die Information
übermittelt.
3. Ist ein Schaden verursachendes Ereignis auf Monopolübertragungswegen
der Deutschen Bundespost TELEKOM eingetreten, gelten die im Verhältnis
von TELEKOM und des Dienstanbieters anwendbaren Bestimmungen für die Haftung
des Dienstanbieter gegenüber ihren Kunden entsprechend.
4. Sofern nicht andere Bestimmungen in diesen Geschäftsbedingungen
eine Haftung ausschließen, ist sie bei Schäden, die
a. durch die Inanspruchnahme von Diensten des Dienstanbieter,
b. durch die Übermittlung und Speicherung von
Daten,
c. die Verwendung übermittelter Programme und
Daten,
d. durch das Unterlassen von Prüfungen hinsichtlich
gespeicherter oder übermittelter Daten seitens des Dienstanbieter
oder deswegen entstanden sind, weil die gebotene Speicherung oder Übermittlung
von Daten durch den Dienstanbieter nicht erfolgt ist, der Höhe nach auf 100,-
Euro beschränkt, soweit nicht Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit vorliegt.
§ 11 Haftung des Kunden
Der Kunde haftet für alle Folgen und Nachteile, die der Dienstanbieter und
Dritten durch die missbräuchliche oder rechtswidrige Verwendung der
Dienste oder dadurch entstehen, das der Kunde seinen sonstigen
Obliegenheiten nicht nachkommt.
§ 12 Schlussbestimmungen
1. Erfüllungsort ist Eckernförde, Bundesrepublik
Deutschland. Ausschließlicher Gerichtsstand für alle Ansprüche
aus und auf Grund dieses Vertrages einschließlich Scheck- und Wechselklage
sowie sämtliche zwischen den Parteien sich ergebende Streitigkeiten über
das Zustandekommen, die Abwicklung oder die Beendigung des Vertrages ist, soweit
der Kunde Vollkaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder
öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist, der jeweilige Sitz des
Dienstanbieters.
2. Auf diesen Vertrag findet ausschließlich das Recht
der Bundesrepublik Deutschland Anwendung.
3. Sollte eine Bestimmung dieser Vereinbarung unwirksam sein
oder werden, so berührt dies die Wirksamkeit der restlichen Bestimmungen
nicht. Vielmehr gilt an Stelle der unwirksamen Bestimmung eine dem Zweck der
Vereinbarung entsprechende oder zumindest nahe kommende Ersatzbestimmung, die
die Parteien zur Erreichung des gleichen wirtschaftlichen Ergebnisses vereinbart
hätten, wenn sie die Unwirksamkeit der Bestimmung gekannt hätten.
Gleiches gilt für die Unvollständigkeit der Bestimmungen entsprechend
1. Vom Dienstanbieter werden die für einen Internetvertriebswerbungseintrag
erforderlichen Daten per Erhebungsbogen abgefragt.
2. Es erfolgt dabei keine Bewertung seitens des Dienstanbieters.
Die Inhalte, wie z. B. Öffnungszeiten, Ausstattung, stammen ausschließlich
vom Kunden.
3. Durch seine Unterschrift bestätigt der Kunde den Inhalt
des Erhebungsbogens. Eine Kopie des Erhebungsbogens erhält der Kunde als
Beleg für den Vertragsschluss.
4. Je nach Tarif kann der Kunde des Dienstanbieters täglich/wöchentlich
oder vierzehntägig Änderungen anzeigen. Hierzu hat der Kunde eine
eindeutige Identifizierung durch Kundennummer und Geheimnummer sicherzustellen.
5. Für offensichtliche Fehlinformationen seitens des Kunden
behält sich der Dienstanbieter das Recht auf Korrektur vor.
6. Sowohl beim Anfrage- und/oder Reservierungsvorgang tritt
der Dienstanbieter nur als Übermittlungsgehilfe auf. Ein Vertrag wird
direkt mit dem jeweiligen Anbieter der Leistung geschlossen.
Allgemeine Geschäftsbedingungen für Webhosting
1. Geltungsbereich
1.1
Von diesen Geschäftsbedingungen insgesamt oder teilweise abweichende AGB
des Kunden erkennen wir nicht an, es sei denn, wir haben diesen ausdrücklich
schriftlich zugestimmt. Diese Geschäftsbedingungen gelten auch dann ausschließlich,
wenn wir in Kenntnis entgegenstehender AGB des Kunden unsere Leistungen vorbehaltlos
erbringen.
1.2
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten auch für zukünftige
Geschäfte der Parteien.
2. Leistungspflichten
2.1
Der Dienstanbieter gewährleistet eine Erreichbarkeit seiner (oder von in Diensten
und Auftrag handelnden Dritten) Server von 99%
im Jahresmittel. Hiervon ausgenommen sind Zeiten, in denen der Server aufgrund
von technischen oder sonstigen Problemen, die nicht im Einflussbereich des Dienstanbieters
liegen (höhere Gewalt, Verschulden Dritter etc.) nicht zu erreichen ist.
Der Dienstanbieter kann den Zugang zu den Leistungen beschränken, sofern die
Sicherheit des Netzbetriebes, die Aufrechterhaltung der Netzintegrität,
insbesondere die Vermeidung schwerwiegender Störungen des Netzes, der Software
oder gespeicherter Daten dies erfordern.
2.2
Für jede Internet-Domain des Kunden kann nur ein Leistungstarif des Dienstanbieters
genutzt werden.
2.3
Es besteht jedoch auch die Möglichkeit, Leistungen zu wählen, die Preise werden dem Kunden
per Mail mitgeteilt.
2.4
Der Kunde wählt bei der Bestellung einen konkreten Tarif aus. Die Kombination
von Aktions-Angeboten ist nicht möglich.
3. Domainregistrierung,
Freistellung, Domainstreitigkeiten
3.1
Bei der Verschaffung und/oder Pflege von Domains wird der Dienstanbieter im Verhältnis
zwischen dem Kunden und der jeweiligen Organisation zur Domain-Vergabe lediglich
als Vermittler tätig. Der Dienstanbieter hat auf die Domain-Vergabe keinen
Einfluss. Der Dienstanbieter übernimmt keine Gewähr dafür, dass
die für den Kunden beantragten Domains überhaupt zugeteilt werden
und/oder zugeteilte Domains frei von Rechten Dritter sind oder auf Dauer Bestand
haben.
3.2
Der Kunde garantiert, dass die von ihm beantragte Domain keine Rechte Dritter
verletzt. Von Ersatzansprüchen Dritter sowie allen Aufwendungen, die auf
der unzulässigen Verwendung einer Internet-Domain durch den Kunden oder
mit Billigung des Kunden beruhen, stellt der Kunde dem Dienstanbieter, deren Angestellte
und Erfüllungsgehilfen, die jeweilige Organisation zur Vergabe von Domains
sowie sonstige für die Registrierung eingeschaltete Personen frei.
4. Vertragsangebot,
Vertragsschluss, Vertragsbeendigung
4.1
Der Dienstanbieter ist berechtigt, den Antrag des Kunden auf Abschluss des Vertrages
innerhalb einer Frist von 14 Tagen nach telefonischer Bestellung oder Absendung
der Bestellung durch den Kunden anzunehmen.
4.2
Der Vertrag kommt erst mit Gegenzeichnung des Kundenantrags durch der Dienstanbieter
oder mit der ersten Erfüllungshandlung zustande.
4.3
Der Vertrag wird auf unbestimmte Zeit geschlossen. Das Vertragsverhältnis
kann von beiden Parteien ohne Angabe von Gründen quartalsweise gekündigt
werden.
4.4
Der Dienstanbieter ist berechtigt, die Domain des Kunden nach Beendigung des Vertrages
freizugeben. Der Kunde hat jederzeit (frühstens 3 Monate nach Vertragsabschluß) die
Möglichkeit einen anderen Registrar mit der Registrierung/Übernahme der Domain
(beachten Sie die jeweiligen Bestimmungen der Vergabestellen z.B. denic) zu beauftragen.
Spätestens mit der Freigabe wird die Domain dem jeweiligen Registrar (Vergabestelle
z.B. denic o.a.) zurückgegeben. Dieser wird sich in der Regel mit dem Eigentümer in
Verbindung setzen, beachten Sie auch hier die jeweiligen Bestimmungen der Vergabestellen.
Je nach TLD erlöschen alle Rechte des Kunden aus der Registrierung.
4.5
Werden von Dritten gegenüber dem Dienstanbieter Ansprüche wegen tatsächlicher
oder behaupteter Rechtsverletzung gemäß Ziffer 9.2 geltend gemacht,
ist der Dienstanbieter berechtigt, die Domain des Kunden unverzüglich in die
Pflege des Registrars zu stellen und die entsprechende Präsenz des Kunden
zu sperren.
4.6
Unberührt bleibt das Recht beider Parteien zur fristlosen Kündigung
aus wichtigem Grund. Ein wichtiger Grund liegt für den Dienstanbieter insbesondere
dann vor, wenn der Kunde
• mit der Zahlung der Entgelte mehr als 20 Kalendertage in Verzug gerät,
• schuldhaft gegen eine der in den AGB geregelten Pflichten verstößt.
• trotz Abmahnung innerhalb angemessener Frist Internet-Seiten sowie -
sofern E-Shop Gegenstand des Vertrages ist - die Inhalte
seines Internet-Shops nicht so umgestaltet, dass sie den geregelten Anforderungen
genügen oder
• schuldhaft gegen die Vergabebedingungen oder die Vergaberichtlinien
verstößt.
4.7
Jede Kündigung bedarf zu ihrer Wirksamkeit der Schriftform, welche auch
durch Telefax als gewahrt gilt.
4.8
Gegenstand dieses Vertrages sind alle vom Kunden beantragten Domains, soweit
sie dem Kunden zugeteilt wurden. Soweit einzelne Domains eines Tarifes durch
den Kunden oder aufgrund verbindlicher Entscheidungen in Domainstreitigkeiten
gekündigt werden, besteht kein Anspruch des Kunden auf Beantragung einer
unentgeltlichen Ersatzdomain. Weder für einzelne Domains eines Tarifes
noch für zusätzliche einzeln gebuchte Domains erfolgt bei einer vorzeitigen
Kündigung eine Erstattung, sofern nicht die Kündigung durch den Dienstanbieter
verschuldet worden ist. Dies gilt ebenso für andere abtrennbare Einzelleistungen
eines Tarifes oder zusätzlich gebuchte Optionen.
5. Preise
und Zahlung
5.1
Der Dienstanbieter ist berechtigt, die Entgelte maximal einmal je Quartal zu erhöhen.
Die Preiserhöhung bedarf der Zustimmung des Kunden. Die Zustimmung gilt
als erteilt, sofern der Kunde der Preiserhöhung nicht binnen 4 Wochen nach
Zugang der Änderungsmitteilung widerspricht. Der Dienstanbieter verpflichtet
sich, den Kunden mit der Änderungsmitteilung auf die Folgen eines unterlassenen
Widerspruchs hinzuweisen. Die Preise sind Festpreise. Soweit nicht die Hauptleistungspflicht.
d.h. die Pflicht zur Zahlung des nutzungsunabhängigen Grundententgelts
betroffen ist, bestimmt der Dienstanbieter die Entgelte durch die jeweils aktuelle
Preisliste nach billigem Ermessen. Im Verzugsfall berechnet der Dienstanbieter
Zinsen in Höhe von zehn Prozent jährlich und ist berechtigt, die Internet-Präsenzen
des Kunden sofort zu sperren. Der gesetzliche Verzugszins ist in jedem Fall
der Mindestzins.
5.2
Soweit der E-Shop des Dienstanbieters Gegenstand des Vertrages ist, werden die nutzungsunabhängigen
Entgelte jährlich im voraus fällig. Die nutzungsabhängigen Entgelte
werden mit Rechnungsstellung fällig und werden per Lastschrift eingezogen.
5.3
Der Kunde ermächtigt den Dienstanbieter, die von ihm zu leistenden Zahlungen
zu Lasten eines vom Kunden zu benennenden Kontos einzuziehen.
5.4
Der Dienstanbieter ist berechtigt, die Aktivierung einer Domain erst nach Zahlung
der für die Registrierung vereinbarten Entgelte vorzunehmen.
5.5
Gegen unsere Forderungen kann der Kunde nur mit unwidersprochenen oder rechtskräftig
festgestellten Forderungen aufrechnen.
5.6
Rücklastschriften werden mit jeweils 15,00 Euro berechnet. Pro Mahnung/Zahlungserinnerung wird eine Gebühr von 7 Euro berechnet.
6. Haftung
6.1
Für Schäden haftet der Dienstanbieter nur dann, wenn der Dienstanbieter
oder einer ihrer Erfüllungsgehilfen eine wesentliche Vertragspflicht (Kardinalpflicht)
in einer den Vertragszweck gefährdenden Weise verletzt hat oder der Schaden
auf grober Fahrlässigkeit oder Vorsatz des Dienstanbieters oder einer ihrer
Erfüllungsgehilfen zurückzuführen ist. Erfolgt die schuldhafte
Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht (Kardinalpflicht) nicht grob fahrlässig
oder vorsätzlich, ist die Haftung des Dienstanbieters auf den Schaden beschränkt,
die für den Dienstanbieter bei Vertragsschluss vernünftigerweise voraussehbar
waren.
6.2
Die Haftung des Dienstanbieters wegen zugesicherter Eigenschaften, bei Personenschäden
sowie aufgrund zwingender gesetzlicher Vorschriften bleibt unberührt.
7. Internet-Präsenz,
Inhalte von Internet-Seiten
7.1
Der Kunde ist verpflichtet, auf seine Internet-Seite und - sofern der
E-Shop des Dienstanbieters Gegenstand des Vertrages ist - in sein Shop-Angebot eingestellte Inhalte
als eigene Inhalte unter Angabe seines vollständigen Namens und seiner
Anschrift zu kennzeichnen. Der Kunde wird darauf hingewiesen, dass eine darüber
hinausgehende gesetzliche Kennzeichnungspflicht z.B. dann bestehen kann, wenn
auf den Internet-Seiten Teledienste oder Mediendienste angeboten werden. Der
Kunde stellt den Dienstanbieter von allen Ansprüchen frei, die auf einer Verletzung
der vorgenannten Pflichten beruhen.
7.2
Der Kunde darf durch die Internet-Präsenz, dort eingeblendete Banner, die
Bezeichnung seiner E-Mail-Adresse und - sofern der E-Shop des Dienstanbieters Gegenstand
des Vertrages ist - die Inhalte seines Internet-Shops nicht gegen gesetzliche
Verbote, die guten Sitten und Rechte Dritter (Marken, Namens-, Urheber-, Datenschutzrechte
usw.) verstoßen. Insbesondere verpflichtet sich der Kunde, keine pornographischen
Inhalte und keine auf Gewinnerzielung gerichteten Leistungen anzubieten oder
anbieten zu lassen, die pornographische und/oder erotische Inhalte (z. B. Nacktbilder,
Peepshows etc.) zum Gegenstand haben. Für jeden Fall der Zuwiderhandlung
gegen eine der vorstehenden Verpflichtungen verspricht der Kunde dem Dienstanbieter
unter Ausschluss der Annahme eines Fortsetzungszusammenhangs die Zahlung einer
Vertragsstrafe in Höhe von EUR 5.00,00 ( in Worten: fünftausend
Euro).
7.3
Der Dienstanbieter ist nicht verpflichtet, die Internet-Präsenzen des Kunden
auf eventuelle Rechtsverstöße zu prüfen. Nach dem Erkennen von
Rechtsverstößen oder von Inhalten, welche gemäß Ziffer
8.4 unzulässig sind, ist der Dienstanbieter berechtigt, die Präsenzen
zu sperren. Der Dienstanbieter wird den Kunden unverzüglich von einer solchen
Maßnahme unterrichten.
7.4
Der Dienstanbieter hat keinen Einfluss auf Gestaltung und Inhalte gehosteter Internetseiten.
Sie distanziert sich daher von allen Inhalten und Links.
7.5
UNEINGESCHRÄNKTE NUTZUNG
Hohe Bandbreitennutzung: Der Dienstanbieter ermöglicht eine uneingeschränkte
Nutzung, indem es dafür sorgt, dass das Verhältnis der Bandbreite
je Kunde sehr hoch ausfällt. Es kann vorkommen, dass ein Kunde die Serverressourcen
in einem solchen Umfang nutzt, dass er die Serverleistung und die Ressourcen
für andere Kunden beeinträchtigen könnte (Fileserver). In solchen
Fällen behält der Dienstanbieter sich das Recht vor, im Interesse aller
Kunden
seine Regelung „7.6“ umzusetzen.
7.6
Wenn
festgestellt wird, dass eine Website die verfügbaren Ressourcen für
sich allein in Anspruch nimmt, behält der Dienstanbieter sich das Recht vor,
diese Site sofort zu schliessen. Diese Regelung tritt nur in extremen Fällen
in Kraft und soll einen Missbrauch unserer Server verhindern. Gegebenenfalls
wird den Kunden die Möglichkeit gegeben, die Website gegen Entrichtung
einer zusätzlichen Gebühr weiterhin von Fasthosts hosten zu lassen.
8. Pflichten
des Kunden
8.1
Der Kunde sichert zu, dass die von ihm mitgeteilten Daten richtig
und vollständig sind. Er verpflichtet sich, dem Dienstanbieter jeweils unverzüglich
Änderungen der mitgeteilten Daten mitzuteilen und auf entsprechende
Anfrage des Dienstanbieter binnen 15 Tagen ab Zugang die aktuelle Richtigkeit
erneut zu bestätigen. Dieses betrifft insbesondere
• Name und postalische Anschrift des Kunden,
• Name, postalische Anschrift, E-Mail-Adresse sowie Telefon- und Telefax-Nummer
des technischen Ansprechpartners für die Domain,
• Name, postalische Anschrift, E-Mail-Adresse sowie Telefon- und Telefax-Nummer
des administrativen Ansprechpartners für die Domain sowie
8.2
Der Kunde verpflichtet sich vom Dienstanbieter zum Zwecke des Zuganges zu den
Diensten erhaltene Passwörter streng geheim zu halten und den Provider unverzüglich
zu informieren, sobald er davon Kenntnis erlangt, dass unbefugten Dritten das
Passwort bekannt ist. Sollten infolge Verschuldens des Kunden Dritte durch Missbrauch
der Passwörter Leistungen des Dienstanbieters nutzen, haftet der Kunde
gegenüber dem Dienstanbieter auf Nutzungsentgelt und Schadensersatz.
8.3
Der Kunde verpflichtet sich, ohne ausdrückliches Einverständnis des
jeweiligen Empfängers keine E-Mails, die Werbung enthalten, zu versenden.
Dies gilt insbesondere dann, wenn die betreffenden E-Mails mit jeweils gleichem
Inhalt massenhaft verbreitet werden (sog. "Spamming").
8.4
Folgende Inhalte dürfen nicht auf den Servern des Dienstanbieters gespeichert
werden:
Gesetzwidriges Material - Dazu gehören fremde urheberrechtlich geschützte
Werke, kommerzielle Audio-, Video- oder Musikdateien sowie alle Materialien,
die gegen eine gesetzliche Regelung verstoßen.
Material „Nur für Erwachsene“ - Dazu gehören pornografische und erotische Bilder sowie alle unzüchtigen oder obszönen Inhalte. Die Entscheidung darüber, welches Material unter den Oberbegriff „Nur für Erwachsene“ fällt, liegt gänzlich im Ermessen des Dienstanbieters.
Warez - Dazu gehören
Piraten-Software, Phreaking, Hacking und das Knacken von Kennwörtern, IP-Spoofing
usw. sowie die Verschlüsselung der oben genannten Materialien. Die Regelung
betrifft auch Sites, die Links zu oder Anleitungen für derartiges Material
enthalten.
9.
Datenschutz
9.1
Der Dienstanbieter weist gemäß § 33 BDSG darauf hin, dass personenbezogene
Daten im Rahmen der Vertragsdurchführung gespeichert werden.
9.2
Der Dienstanbieter weist den Kunden ausdrücklich darauf hin, dass der Datenschutz
für Datenübertragungen in offenen Netzen, wie dem Internet, nach dem
derzeitigen Stand der Technik, nicht umfassend gewährleistet werden kann.
Der Kunde weiß, dass der Provider das auf dem Webserver gespeicherte Seitenangebot
und unter Umständen auch weitere dort abgelegte Daten des Kunden aus technischer
Sicht jederzeit einsehen kann. Auch andere Teilnehmer am Internet sind unter
Umständen technisch in der Lage, unbefugt in die Netzsicherheit einzugreifen
und den Nachrichtenverkehr zu kontrollieren. Für die Sicherheit der von
ihm ins Internet übermittelten und auf Web-Servern gespeicherten Daten
trägt der Kunde vollumfänglich selbst Sorge.
10. Schlussbestimmungen
10.1
Ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem
Vertrag ist, wenn der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen
Rechts, öffentlich - rechtliches Sondervermögen oder im Inland ohne
Gerichtsstand ist, Eckernförde. Der Dienstanbieter ist darüber hinaus
berechtigt, den Kunden an seinem allgemeinen Gerichtsstand zu verklagen. Für
die auf Grundlage dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen
abgeschlossenen Verträge und für aus ihnen folgende Ansprüche
gleich welcher Art gilt ausschließlich das Recht der Bundesrepublik Deutschland
unter Ausschluss der Bestimmungen zum Einheitlichen UN-Kaufrecht über den
Kauf beweglicher Sachen (CISG).
10.2
Sollten Bestimmungen dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen und/oder des
Vertrages unwirksam sein oder werden, so berührt dies die Wirksamkeit der
übrigen Bestimmungen nicht. Vielmehr gilt anstelle jeder unwirksamen Bestimmung
eine dem Zweck der Vereinbarung entsprechende oder zumindest nahe kommende Ersatzbestimmung,
wie sie die Parteien zur Erreichung des gleichen wirtschaftlichen Ergebnisses
vereinbart hätten, wenn sie die Unwirksamkeit der Bestimmung gekannt hätten.
Entsprechendes gilt für Unvollständigkeiten.
AGB Stand Januar 2003
Allgemeine Geschäftsbedingungen (allgemeines)
AGB Stand Januar 2003
